Fazit zur China-Reise


Sie hat mir sehr gefallen. Beijing ist schon viel weiter entwickelt und viel westlicher, als ich es mir vorgestellt hatte. Die Leute waren zum größten Teil auch sehr nett, wenn auch die meisten viel zu wenig Englisch gesprochen haben. Besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Tourimassen zu den Olympischen Spielen 2008 ein großes Problem.
Auch fast alle anderen westlichen Ausländer, die ich dort getroffen habe, waren sehr begeistert und würden am liebsten dort bleiben. Das hat wohl auch nicht zuletzt damit zu tun, dass westliche Ausländer von den Einheimischen sehr geachtet und mit großem Respekt behandelt werden. Auch vor der Polizei braucht man als Ausländer keinerlei Respekt zeigen. Ob das nur daran liegt, dass die Jungs kein Englisch sprechen und sich deswegen gar nicht trauen, einen anzusprechen, oder ob sie Weisung haben, Ausländer gewähren zu lassen, konnte ich leider nicht rausfinden.
Trotz allem bleibe ich doch aber erstmal ganz gern in Deutschland. Auch weil ich nach diesem Urlaub Errungenschaften wie freie Medien und Demokratie wieder viel mehr zu schätzen weiß. Was wir für selbstverständlich und deswegen manchmal auch unwichtig halten, ist nämlich alles andere als von geringer Bedeutung.
Wirtschaftlich haben die Chinesen schon viel erreicht, das muss man anerkennen. Auch wenn ich noch immer nicht ganz verstanden habe, wie sie das angestellt haben.
Politisch liegt aber noch ein weiter Weg vor ihnen. Bei der momentanen Einstellung der politischen Führung kann ich mir nur sehr vorstellen, dass diese jemals Fehler der Vergangenheit eingestehen wird. Mao ist noch immer der große Held und lächelt einen an fast jeder Straßenecke an, das Tiananmen-Massaker war natürlich nur ein “Zwischenfall”.

Ich bin trotzdem insgesamt sehr begeistert und werde die Entwicklung Chinas in Zukunft noch aufmerksamer verfolgen, als ich es bisher schon getan habe.
Nächstes Jahr werde ich außerdem noch mal Shanghai besuchen, wenn ich hoffentlich die Zeit dafür finde.





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Ein Kommentar zu “Fazit zur China-Reise”

  1. Anonymous
    14. Oktober 2005 um 10:13

    ich bin eine chinesische Studentin und studiere jetzt in peking.Du hast gesagt,die meisten viel zu wenig Englisch gesprochen haben. Besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Tourimassen zu den Olympischen Spielen 2008 ein großes Problem. Es gibt ja das Problem, aber wir haben uns bemüht, die Situation zu verbessern. Wir studenten z.B. lehren den Bürgern Englisch als Volunteer. Es gibt auch Englischkurs von den Regierung für Taxifahrer. Ich glauben auch, bis zu den Olympischen Spielen 2008 kann China den Freunden der Welt einen guten Eindruck machen. Herzlich Willkommen nach CHina zu den Olympischen Spielen 2008 :)

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