Englisch in Südostasien
Mit Englisch kommt man in Asien oft nicht sehr weit. Thailand und Malaysia waren wieder sehr schwierig. Eine lustige Eigenart des Englischsprechens in der Gegend habe ich jetzt aber verstanden, die mir tatsächlich hilft, die Leute dort etwas besser zu verstehen. Denn abgesehen von den Leuten, die so gut wie kein Englisch sprechen, weil sie auch keinen Wortschatz haben, gibt es welche, die wohl ganz gut schreiben könnten, aber alles völlig unverständlich aussprechen. Und dabei haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie lassen das Ende von Wörtern weg.
“I se fa” hieß beispielsweise “I send fax”. Wenn man damit rechnet, kann man sich das zusammenreimen.
In Singapur dagegen habe ich die mit Abstand besten Englisch-sprechenden Asiaten gesehen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Stadt schon lange eine ziemlich multikulturelle Bevölkerung hat und die Malayen, Chinesen und Inder deswegen auch untereinander oft englisch sprechen.
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1. Mai 2006 um 16:21
Manchmal verwuchseln die Thais Begriffe auch komplett – oft begegnet ist uns “no pompem”, statt “no problem” …
Die Mittelschicht-Inder in den Großstädten Indiens sprechen dafür wiederum meist besser Englisch als ich …
Insgesamt komme ich in Südostasien aber deutlich besser mit Englisch klar, als z.B. in Südamerika, wo oft aus Patriotismus prinzipiell nicht englisch gesprochen wird (der böse Ami) und man sich mit Spanisch oder Portugisisch rumschlagen muss …
10. September 2007 um 16:56
Diese Erfahrung, dass die Mensch das Ende weg lassen, habe ich auch gemacht. dazu muss man aber sagen, dass dies in erster Linie die älteren Semester betrifft. Ich habe dort schon Kinder erlebt, die sehr deutlisch und korrekt geprochen haben.