George Soros’ Buch zur Wirtschaftskrise
Habe in den letzten Tagen mal wieder ein schlaues Buch gelesen: George Soros’ The Credit Crisis of 2008 and What It Means.
Fazit in Kürze: Interessant, aber wenig direkter Nutzwert.
Das schönste Zitat, sinngemäß: Es gibt kaum etwas profitableres als in den Anfang einer Blase zu investieren.
Ein einfacher, aber doch bedeutsamer Satz: Es wird also mit Sicherheit neue Blasen und dementsprechend auch Krisen geben. Na gut, das wussten wir auch vorher schon.
Der Rest des Buches dreht sich ziemlich langwierig und philosophielastig im wesentlichen um die Unmöglichkeit, die wirkliche Situation der Gesamtwirtschaft oder die eines Teilbereichs objektiv einzuschätzen. Deswegen, wie gesagt, überschaubar nutzwertig.
Aber die Selbstdarstellung ist ihm gelungen: So eine umfangreiche Allgemeinbildung hatte ich ihm nicht zugetraut.
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4. Januar 2009 um 00:01
>>So eine umfangreiche Allgemeinbildung hatte ich ihm nicht zugetraut.
Dann hast du seinen Klassiker The Alchemy of Finance bestimmt noch nicht gelesen…
26. Januar 2009 um 17:24
Ich habe das Buch leider noch nicht ganz gelesen. Denn so viel Zeit habe ich nicht, dass ich sehr oft darin lesen kann. Aber ich finde schon, dass man das was er darin schreibt auch verwerten kann. Manche Dinge sind zwar sehr allgemein formuliert und auch etwas wage ausgedrückt, aber ich finde immer noch, dass es sich in einem überschaubaren Rahmen bewegt. Ich kann das Buch nur empfehlen. Meiner Meinung nach ist es auch nicht nur was für Leute die sich auf diesem Gebiet auskennen.