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	<title>Thomas Promny</title>
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	<description>Das persönliche Blog von Thomas Promny, Internet-Unternehmer aus Hamburg mit sporadischen Meinungen zum Internet-Business.</description>
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		<title>Wann sollte ich Rechnungen bezahlen?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 20:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachwuchsunternehmer fragen sich oft, was die beste Strategie ist, in welchen Zeiträumen sie eingehende Rechnungen bezahlen sollten. Üblicherweise werden ihnen dann die rechtlichen Rahmenbedingungen erklärt. Zudem werden häufig Strategien zur Working-Capital-Optimierung empfohlen, die beinhalten, Rechnungen möglichst spät zu zahlen. Das hat sicher alles seine Berechtigung und ist nicht grundsätzlich falsch. Dennoch empfehle ich unter Umständen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachwuchsunternehmer fragen sich oft, was die beste Strategie ist, in welchen Zeiträumen sie eingehende Rechnungen bezahlen sollten. Üblicherweise werden ihnen dann die <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html">rechtlichen Rahmenbedingungen</a> erklärt. Zudem werden häufig Strategien zur Working-Capital-Optimierung empfohlen, die beinhalten, Rechnungen möglichst spät zu zahlen.<br />
Das hat sicher alles seine Berechtigung und ist nicht grundsätzlich falsch. Dennoch empfehle ich unter Umständen auch das Gegenteil:</p>
<p><strong>Vor lauter Mathematik nicht die emotionale Komponente vergessen</strong></p>
<p>Ist es dir nicht auch schon mal passiert, dass du eine Rechnung verschickt hast und die extrem schnell bezahlt wurde? Hast du dich nicht darüber gefreut?<br />
Das ist sicher weniger wichtig bei Rechnungen, die von Großunternehmen wie der Telekom kommen. Die merken das nicht, wie schnell man zahlt und dem Service-Ansprechpartner ist es erst recht egal. Aber wenn man mit anderen kleinen, jungen, inhabergeführten Unternehmen zu tun hat, kann das schnelle Bezahlen von Rechnungen extrem wertvoll sein.<br />
Denn es bringt etwas, das für kleine und junge Unternehmen unbezahlbar ist: <strong>Vertrauen</strong>.</p>
<p>Heutzutage ist es mit Online Banking oftmals möglich, dass das Geld noch <strong>am gleichen Tag</strong> auf dem Konto des Rechnungsabsenders ist. </p>
<p><strong>Was kostet das?</strong></p>
<p>Die Differenz zum sonst gebräuchlichen &#8220;Ich lass alle Rechnungen mindestens 3 Wochen liegen&#8221; in Zahlen gemessen, sind bei den heutigen Zinssätzen selten mehr als Centbeträge. </p>
<p>Dafür bringt es ein unbezahlbares Plus an Vertrauen. Sicher funktioniert diese Strategie nicht bei allen Geschäftsmodellen, aber wo es möglich ist und für die passenden Kreditoren, kann es eine sehr kostengünstige vertrauensbildende Maßnahme sein, Rechnungen sehr schnell zu bezahlen.</p>
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		<title>Warum Twitter Posterous gekauft hat</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 18:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Posterous ist gestern von Twitter übernommen worden. Nun twittert und bloggt jeder zweite über die Gründe dafür und ich fühle mich genötigt, da mitzumachen. Denn aus Twitters Sicht sind es sicher ein paar coole Mitarbeiter und eine Perspektive für ein breiter aufgestelltes Geschäftsmodell, vielleicht auch ein bisschen strategische Planlosigkeit, aber auf Twitter will ich gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Posterous ist gestern <a href="http://onlinemarketing.de/news/twitter-ubernimmt-blogging-plattform-posterous">von Twitter übernommen worden</a>. Nun twittert und bloggt jeder zweite über die Gründe dafür und ich fühle mich genötigt, da mitzumachen. Denn aus Twitters Sicht sind es sicher ein paar coole Mitarbeiter und eine Perspektive für ein breiter aufgestelltes Geschäftsmodell, vielleicht auch ein bisschen strategische Planlosigkeit, aber auf Twitter will ich gar nicht so sehr eingehen.<br />
Viel interessanter ist, aus meiner Sicht, warum Posterous jetzt verkauft hat und die Frage ist sehr einfach anhand einer <a href="http://trends.google.com/websites">öffentlichen Datenquelle</a> zu beantworten:</p>
<p><strong>Konkurrent tumblr wächst stetig:</strong></p>
<p><a href="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/03/tumblr1.jpg" rel="lightbox[775]"><img src="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/03/tumblr1-300x162.jpg" alt="" title="tumblr" width="300" height="162" style="float:none"/></a></p>
<p><strong>während Posterous stagniert</strong></p>
<p><a href="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/03/posterous.jpg" rel="lightbox[775]"><img src="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/03/posterous-300x160.jpg" alt="" title="posterous" width="300" height="160" style="float:none"/></a></p>
<p>Die Antwort, warum Posterous dringend verkauft werden musste, ist also am besten so zu beantworten: Es ist gescheitert und hat immerhin rechtzeitig den Notausstieg gesucht. Immerhin schlauer als beispielsweise StudiVZ, die schon sehr offensichtlich den Bach runter gehen, dass sie unverkäuflich geworden sind.<br />
Ich bin gespannt, wie gut Twitter darin sein wird, einem gescheiterten Startup wieder neues Leben einzuhauchen.</p>
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		<title>Unternehmer-Glaskugel: Online-Preistransparenz für die Offline-Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 08:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blick in die Glaskugel ist für mich schon immer eine der faszinierendsten Komponenten des Unternehmertums gewesen. Man kann &#8211; und muss sogar sogar &#8211; sich viele Gedanken machen um die Zukunft hinsichtlich Technologien, Mediennutzungsverhalten, Einkaufsgewohnheiten und vielem mehr. Das macht besonders viel Spaß, wenn man in bestimmten Themenbereichen oder Branchen ein paar Jahre Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick in die Glaskugel ist für mich schon immer eine der faszinierendsten Komponenten des Unternehmertums gewesen. Man kann &#8211; und muss sogar sogar &#8211; sich viele Gedanken machen um die Zukunft hinsichtlich Technologien, Mediennutzungsverhalten, Einkaufsgewohnheiten und vielem mehr. Das macht besonders viel Spaß, wenn man in bestimmten Themenbereichen oder Branchen ein paar Jahre Erfahrung gesammelt hat und deren Entwicklungen immer besser einschätzen und prognostizieren kann. Natürlich kann man dabei nie ganz sicher sein, richtig zu liegen. Aber versuchen kann man es. Ich nehme gern Wetten an gegen folgenden Trend in den nächsten Jahren:</p>
<p><strong>Das Internet schafft Preistransparenz in ungeahntem Ausmaß</strong></p>
<p>Ich habe schon mal beschrieben, wie ich glaube, das Internet schon heute im <a href="http://thomas.promny.de/archiv/2012/01/29/grundertipps-denkt-nicht-nur-an-shopping/">Shopping-Bereich</a> Preistransparenz und damit für Händler sehr unangenehme Bedingungen schafft. Das war aber nur der erste Schritt von vielen, die noch kommen werden. Natürlich hat das Thema Preisvergleiche angefangen im Bereich von besonders einfach vergleichbaren Elektronikartikeln, die es bei hunderten verschiedenen Händlern gab und die einfach zu aggregieren waren. In den letzten Jahren kamen auch <a href="http://hotel.check24.de/">Hotels</a>, <a href="http://flug.idealo.de/">Flüge</a> und noch einiges mehr dazu. Zuletzt gab es mal wieder einige Startups, die nun auch in der <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/02/13/bremsen-durch-drei-neue-anbieter-vereinfachen-den-gang-zur-werkstatt">Autowerkstattbranche</a> Preistransparenz schaffen wollen.<br />
Dort hat es länger gedauert, weil es technisch ziemlich komplex ist. Aber es besteht keine Frage, dass sich solche Anbieter früher oder später noch in sehr vielen Themenbereichen etablieren werden und damit noch viele weitere Branchen den Druck der Preistransparenz zu spüren bekommen. Als Sicht des Kunden eine tolle Sache. Aber für Anbieter, die sehr geringe Preistransparenz und entsprechend hohe Margen gewohnt waren, wird es ungemütlich.<br />
Volkswirtschaftlich ist das trotzdem ebenfalls eine gute Nachricht: Es gibt nun immer mehr auch in bisher gemütlichen Offline-Branchen Druck, effizienter zu werden.</p>
<p><strong>Auch für Mediamarkt und Saturn fangen die harten Zeiten erst noch an</strong></p>
<p>In der Offline-Welt vieler klassischer Händler ist die Preistransparenz bisher kaum angekommen. Preisvergleichs-Handy-Apps, mit denen Käufer im Laden die Preise der dort angebotenen Artikel im Internet recherchieren, sind heute noch eine klare Nerd-Domäne. Aber das wird sich früher oder später ändern. Und wenn in ein paar Jahren es auch eure Eltern schaffen, mit dem Smartphone im Laden die Preise zu vergleichen, ist das ursprüngliche Geschäft von vielen herkömmlichen Händlern ernsthaft kaputt.<br />
Wie viele Anwendungsfälle wird es dann noch geben, in denen man so dringend den neuen Fernseher braucht, dass man in die Stadt zum Saturn fährt und die 80kg Kiste nach Hause schleppt? Und dafür auch noch 10, 20 oder noch mehr Prozent mehr zahlt, als wenn man das Gerät im Internet bestellt und 1-2 Tage später bequem geliefert bekäme?</p>
<p>Der klassische Handel wird &#8211; abgesehen vom Mode-Bereich, in dem die Leute schon gern probieren, was passt &#8211; in vielen Bereichen ziemlich grundsätzlich umgekrempelt werden. Das heißt aber nicht, dass es &#8211; jedenfalls in den größeren Städten &#8211; nicht trotzdem Kaufhäuser geben wird, die für den unkritischen Kunden vielleicht auch ganz ähnlich aussehen, wie heute ein Saturn oder Media Markt. Deren Geschäftsmodell wird aber nicht mehr in erster Linie der Handel sein.</p>
<p><strong>Marken müssen sich präsentieren</strong></p>
<p>Mehr denn je wird durch die Preistransparenz des Internets der Wert von Marken unbezahlbar. Süßes Gebräu in Dosen zu füllen ist trivial. 1 Euro oder mehr für die Dose zu verlangen, gelingt nur Red Bull. Nur der Wert der Marke wird in den nahenden Zeiten totaler Transparenz den Herstellern das Überleben und das Geldverdienen ermöglichen.<br />
Viele Marken erkennen das und bauen sich Flagship Stores in die Innenstädte und versuchen damit, ihre Marken aufzuwerten und Kontakt zum Endkunden zu bekommen. Allerdings wird natürlich nicht jeder USB-Stick- oder Fernseher-Hersteller groß genug sein für eigene Flagship Stores.<br />
Und hier kommen die bisherigen Elektronikhändler ins Spiel: Sie werden sozusagen Aggregatoren von kleinen Flagship Stores. Sie werden in Zukunft nicht mehr in erster Linie von Handelsmargen leben, sondern ihre Flächen an die einzelnen Marken vermieten. Das passiert sogar teilweise heute schon, dass man in der Fernseherabteilung von einem Mitarbeiter &#8220;beraten&#8221; wird, der im Auftrag eines Herstellers dort rum läuft.<br />
Den Marken ist der Spaß sicher genug Geld wert, um den Betrieb eines Kaufhauses in der richtigen Lage zu rechtfertigen. Die Kunden wollen die &#8220;Beratung&#8221; (die ist zwar nicht unabhängig, aber das akzeptieren die meisten Kunden ja sogar im Finanzbereich, wenn es dafür nichts kostet) und können, wenn es denn wirklich dringend ist, auch die Ware direkt mitnehmen. Aber die meisten dürften das nicht wollen, wenn sie es auch kostenlos geliefert bekommen könnten, vielleicht sogar irgendwann noch am gleichen Tag.</p>
<p>Also alle glücklich, nur das bisherige Geschäftsmodell nicht. </p>
<p><strong>Was man daraus machen kann?</strong></p>
<p>Im Internet Transparenz schaffen für Offline-Geschäfte. Da sind noch viele Branchen, die darauf warten. Genauer gesagt: Die Unternehmen in den jeweiligen Branchen warten eher weniger darauf. Aber deren Kunden wollen das dringend, auch wenn sich die Anbieter in den meisten Fällen zunächst dagegen wehren.</p>
<p>Und, wenn du das nötige Kleingeld hast, der Metro die MediaSaturn abkaufen und konsequent zum Markenaggregator umbauen. Wer weiß, ob die das selbst schaffen oder vorher wie Karstadt enden. Immerhin wär der Laden dann günstig zu haben. </p>
<p><strong>Viel Erfolg!</strong></p>
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		<title>Recruiting für Startups &#8211; heute: Abwerben</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Startups brauchen immer irgendwelche Mitarbeiter. Und die besten sind eigentlich nie arbeitslos und bewerben sich ausgerechnet bei dir. Also bleibt dir nichts anderes übrig, als auch Leute anzusprechen, die in einem Job sind und zu versuchen, diese vom Wechsel zu überzeugen. Über die moralische Komponente des Thema könnte man lange philosophieren. Natürlich ist es dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://thomas.promny.de/archiv/2012/02/11/recruiting-fur-startups/">Startups brauchen immer irgendwelche Mitarbeiter</a>. Und die besten sind eigentlich nie arbeitslos und bewerben sich ausgerechnet bei dir. Also bleibt dir nichts anderes übrig, als auch Leute anzusprechen, die in einem Job sind und zu versuchen, diese vom Wechsel zu überzeugen.<br />
Über die moralische Komponente des Thema könnte man lange philosophieren. Natürlich ist es dem aktuellen Arbeitgeber der Abzuwerbenden gegenüber nicht besonders nett. Andererseits ist mir keine Firma bekannt, die ohne dieses Mittel im Recruiting auskommt.</p>
<p><strong>Warum wechseln Leute die Firma?</strong></p>
<p>Und das geht oftmals viel einfacher, als man denken sollte. Denn viele Menschen sind nicht besonders zufrieden mit ihren Jobs. Besonders in größeren, oder noch mehr in gerade groß werdenden Unternehmen, sind viele Mitarbeiter enttäuscht, dass der &#8220;Startup Spirit&#8221; schwindet oder kürzlich Stechuhren und sonstige Konzernstrukturen und -prozesse eingeführt wurden.<br />
Zudem gibt es auch oft Wechselbereitschaft bei Menschen, die zwar eigentlich im Job ganz zufrieden sind, aber ein offenes Ohr für neue Positionen haben, die sie vielleicht noch glücklicher machen. Je nach Typ, ist oftmals Geld ein wichtiger Faktor für den Wechsel, aber genauso kann eine spannende Aufgabe der ausschlaggebende Faktor sein.</p>
<p><strong>Wie findet man gute potenzielle Mitarbeiter?</strong></p>
<p>Zunächst mal sollten im eigenen Adressbuch des Startup-Unternehmers immer potenzielle Mitarbeiter vorhanden sein. Leute, die man schon kennt, sind auch am einfachsten zu fragen, ob sie vielleicht Lust auf einen Jobwechsel hätten.<br />
Wenn man keine passende Person im Adressbuch findet, kann und sollte man im nächsten Schritt viel Zeit bei <a href="http://xing.com">XING</a> verbringen. Dort kann man ziemlich schön gezielt nach bestimmten Fähigkeiten, Interessen oder Arbeitsplätzen suchen. </p>
<p><strong>Facebook Arbeitgeber-Targeting</strong></p>
<p><a href="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/02/facebook-arbeitgebertargeting.jpg" rel="lightbox[746]"><img src="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/02/facebook-arbeitgebertargeting-300x93.jpg" alt="" title="facebook-arbeitgebertargeting" width="300" height="93" class="alignleft size-medium wp-image-747" /></a>Facebook bietet für das Targeting seiner <a href="http://www.facebook.com/ads">Anzeigen</a> die Möglichkeit, nur Personen anzusprechen, die bei bestimmten Unternehmen arbeiten. Das lohnt sich nur ab einer bestimmten Größe, ist dann aber sehr interessant. Wenn man die Frage &#8220;Bei welchem größeren Unternehmen könnten Leute arbeiten, die ich haben will?&#8221; beantworten kann, kann man das gut mal ausprobieren, sein Jobangebot in Facebook-Ads zu verpacken.</p>
<p><strong>Wie hält man seine eigenen Mitarbeiter?</strong></p>
<p>Eine Frage, die sich zwangsläufig aus dem Thema ergibt: Wie verhindert man, dass andere Firmen in den Reihen der eigenen Mitarbeiter wildern?<br />
Man kann natürlich nicht verhindern, dass es versucht wird. Der beste Schutz ist, dafür zu sorgen, dass die Leute glücklich sind mit ihrem Job. Und wie man das schafft, ist noch mal ein ganz anderes Thema und sehr individuell.</p>
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		<title>Recruiting für Startups</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 08:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Startup hat Probleme, die richtigen oder genug Mitarbeiter zu finden. Mal sind es Praktikanten, oft Marketingleute und Vertriebler, so gut wie immer auch Entwickler, die fehlen. Was kann man dagegen tun? An der Knappheit qualifizierter Arbeitskräfte wird sich wohl so bald nichts ändern lassen. Also heißt es, im War for Talent gut aufgestellt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Startup hat Probleme, die richtigen oder genug Mitarbeiter zu finden. Mal sind es Praktikanten, oft Marketingleute und Vertriebler, so gut wie immer auch Entwickler, die fehlen. Was kann man dagegen tun? An der <a href="http://thomas.promny.de/archiv/2011/09/29/arbeitsplatze-schaffen/">Knappheit qualifizierter Arbeitskräfte</a> wird sich wohl so bald nichts ändern lassen.<br />
Also heißt es, im War for Talent gut aufgestellt zu sein. Die erste und einfachste Maßnahme zum Thema heißt:</p>
<p><strong>Du hast nie zu viele Stellen ausgeschrieben</strong></p>
<p>Das heißt vor allem: Jede Position, die du vielleicht innerhalb der nächsten 12 Monate besetzen willst, sofort ausschreiben!<br />
Ich habe noch nie von einem Startup gehört, dass sich über zu viele Bewerber beschwert hat. Viele offene Stellen zu haben, sieht nicht zuletzt auch cool aus gegenüber Kunden und verängstigt (potenzielle) Wettbewerber möglicherweise ein bisschen.<br />
Wenn das Geld knapp ist, kannst du dich damit zunächst ja auf kostenlose Möglichkeiten wie der Jobbereich auf der eigenen Webseite beschränken. </p>
<p>In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der perfekte Kandidat sich bewerben sollte, bevor du ihn eigentlich bezahlen kannst, solltest du einen Weg finden. Perfekte Kandidaten laufen einem nämlich nicht so oft über den Weg.<br />
Sollte es doch mal gute Bewerber geben, die du partout nicht bei dir selbst unterbringen kannst, vermittele sie an befreundete Unternehmen. Vielleicht kommen sie dann ja bei der nächsten Gelegenheit zu dir oder du bekommst dafür auch mal einen anderen Mitarbeiter aus dem Netzwerk empfohlen.</p>
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		<title>Don&#8217;t try not to fail &#8211; fail quickly and cheaply</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 07:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel-Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zitat, das für jede Art von Unternehmen &#8211; egal ob Großkonzern oder Startup &#8211; gilt und nicht oft genug wiederholt werden kann: Don&#8217;t try not to fail &#8211; fail quickly and cheaply Versuche nicht, nicht zu scheitern &#8211; scheitere schnell und günstig Das Unternehmen, das aus Angst zu scheitern, aufhört innovative Experimente zu machen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zitat, das für jede Art von Unternehmen &#8211; egal ob Großkonzern oder Startup &#8211; gilt und nicht oft genug wiederholt werden kann: </p>
<p><strong>Don&#8217;t try not to fail &#8211; fail quickly and cheaply</strong><br />
<strong>Versuche nicht, nicht zu scheitern &#8211; scheitere schnell und günstig</strong></p>
<p>Das Unternehmen, das aus Angst zu scheitern, aufhört innovative Experimente zu machen, ist schon so gut wie tot.<br />
Hier eine sehr eindrucksvolle Geschichte zum Thema:</p>
<p>Gestern Abend auf dem <a href="http://www.ebizztalk.de/">eBizzTalk</a> sprach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathias_M%C3%BCller_von_Blumencron">Mathias Müller von Blumencron</a> über die Entstehungsgeschichte von <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a>. Wie konnte es passieren, dass Spiegel.de zur führenden deutschen Nachrichtenseite wurde? Der Verlag war keineswegs dafür prädestiniert. Er konnte überhaupt keine tagesaktuellen Nachrichten produzieren, da er bekanntlich in erster Linie ein Wochenmagazin betreibt.<br />
Zwar war die Webseite von Spiegel Online seit 1994 live, aber in den ersten Jahren wurde sie höchstens wöchentlich aktualisiert und war somit meilenweit von dem entfernt, was man heute als Nachrichtenseite bezeichnen würde.</p>
<p><strong>Dann kam ein gescheitertes Experiment dazu</strong></p>
<p>Im Jahr 1997 startete der Spiegel-Verlag ein Experiment in Kooperation mit der Deutschen Bahn namens <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8742371.html">ICE-press</a>. In dessen Rahmen sollten tagesaktuelle Nachrichten an Bord der ICE-Züge gedruckt und an die Passagiere verteilt werden. Dafür wurde eine Redaktion aufgebaut, die tagesaktuelle Nachrichten produzierte.<br />
Nach nur wenigen Wochen wurde das ICE-Projekt aber wieder eingestellt, es hatte aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert.</p>
<p><strong>Was hat das mit Spiegel Online zu tun?</strong></p>
<p>Der Verlag hatte nun plötzlich eine tagesaktuelle Redaktion, die keine Aufgabe mehr hatte. Und anstatt die einfach zu kündigen, beschloss man, sie doch für die Online-Ausgabe einzusetzen. Damit wurde Spiegel Online zum ersten deutschen tagesaktuellen Online-Nachrichtenangebot und hat diesen Vorsprung bis heute halten können.<br />
Aus einem gescheiterten Experiment ist ein großer Erfolg geworden, den niemand geplant oder auch nur hätte vorhersehen können. Eine faszinierende Geschichte und das auch noch aus einem der sonst oft als steinzeitlich, rückständig, uninnovativ verschrieenen deutschen Großverlage. </p>
<p><strong>Wer nicht wagt, der nicht gewinnt</strong></p>
<p>Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich das Phänomen ebenfalls bestätigen. Ziemlich sicher ist die Mehrzahl meiner unternehmerischen Aktivitäten der letzten 12 Jahre nicht planmäßig verlaufen und genau auf die Art erfolgreich geworden, wie es geplant war. Im Gegenteil: Einige meiner erfolgreichsten Unternehmungen entstanden ziemlich aus Versehen, ob man es glaubt, oder nicht.<br />
Daneben pflastern natürlich auch noch viele gescheiterte Experimente den Weg, die aber zum Glück nie groß oder teuer genug waren, um ernsthaften Schaden anzurichten.</p>
<p><strong>Schnell und billig scheitern bitte!</strong></p>
<p>Zuletzt noch mal eine Erinnerung daran, dass Scheitern per se noch keine große Leistung ist. Das Augenmerk sollte hierbei auf &#8220;schnell und billig&#8221; liegen. Experimente sollten möglichst günstig durchgeführt (&#8220;Bootstrapping&#8221;), ständig beobachtet und im Fall des ausbleibenden Erfolgs auch möglichst schnell eingestellt werden. Sonst ergeht es euch wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kizoo#ComBOTS">Combots</a>. </p>
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		</item>
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		<title>Gründertipps: Denkt nicht nur an Shopping</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Gründungstipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Gründer denken überhaupt nicht daran, wie und warum ihr Startup jemals Umsätze generieren sollte. Etwas fortschrittlicher immerhin sind diejenigen, die daran denken, was man verkaufen könnte. Gerade der Handel mit physischen Waren ist oft sehr naheliegend. Zu naheliegend, wie ich finde: Was Oli Samwer macht, muss richtig sein Online-Retail ist derzeit ein ziemlich gehypetes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Gründer denken überhaupt nicht daran, wie und warum ihr Startup jemals Umsätze generieren sollte. Etwas fortschrittlicher immerhin sind diejenigen, die daran denken, was man verkaufen könnte. Gerade der Handel mit physischen Waren ist oft sehr naheliegend. Zu naheliegend, wie ich finde:</p>
<p><strong>Was Oli Samwer macht, muss richtig sein</strong></p>
<p>Online-Retail ist derzeit ein ziemlich gehypetes Thema. Die Samwers bauen Mode- und Möbelshops und wer weiß, was noch alles kommt. Doch tun sie das auch, weil sie glauben, dass man damit dauerhaft Geld verdienen kann? Ich glaube nicht. Ich glaube, die Kollegen haben eher eine andere Perspektive auf ihr Geschäft: Sie wissen, dass es in den nächsten Jahren ziemlich verzweifelte Offline-Player in den jeweiligen Branchen geben wird, die ihr Geschäft ins Internet abwandern sehen. Für die Online-Marktführer in den jeweiligen Branchen (egal, wie profitabel sie sind) werden sich dann ein paar sehr interessante strategische Optionen ergeben.<br />
Das könnte sich demnächst noch als sehr schlauer Schachzug herausstellen, ist aber kein Geschäft für Anfänger und die Strategie benötigt ernsthaft <a href="http://eu.techcrunch.com/2011/12/15/rocket-misfires-%E2%80%94-samwers-lose-key-people-ahead-of-huge-fund-raising-to-clone-globally/">großes Geld</a>.</p>
<p><strong>Du bist aber nicht Oli Samwer</strong></p>
<p>Für dich ist Online-Retail ein gruseliges Geschäft: Abgesehen von ein paar temporären Ausnahmen in ein paar Nischen ist mit dem Handel mit physischen Waren im Internet einfach kein Geld zu verdienen. Und das hat ein paar ganz einfache Gründe:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.idealo.de">Preisvergleiche</a> und ähnliches sorgen für extrem hohe Transparenz. Mittlerweile kann jeder Anfängernutzer Preisvergleiche nutzen. Das führt am Ende dazu, dass wenn OTTO einen Fernseher verkauft, dort vermutlich eine ganze Abteilung das seltene Ereignis mit schallendem Gelächter feiert. Dann preislich konkurrenzfähig sind die nie.<br />
Im Modemarkt hat das Thema noch nicht einmal richtig angefangen, weil die Vergleichbarkeit in dem Bereich noch schwer herzustellen war. Das ist aber nur eine Frage der Zeit, bis sich auch dort immer irgendein Garagenshop, der den jeweiligen Artikel noch etwas günstiger anbietet.
</li>
<li>Konkurrenz ist massenhaft vorhanden. Es ist heutzutage so einfach, einen Online-Shop zu bauen, dass täglich in irgendeiner Garage oder &#8211; etwas weniger romantisch &#8211; im Wohnzimmer ein paar neue Shops gebaut werden. Und die haben nur eine Chance: Sie verkaufen über den Preis und sorgen somit für die ewige Abwärtsspirale.</li>
</ul>
<p>Ich habe selbst ein paar Jahre lang mit dem Shopping-Marktplatz <a href="http://www.gimahhot.de">Gimahhot</a> diese Erfahrungen gesammelt. Schlank aufgestellt kann so ein Marktplatz auch profitabel sein. Man kann mit relativ wenig Aufwand ziemlich große Umsätze generieren. Aber die Margen sind immer ziemlich traurig gewesen.</p>
<p>Der Handel mit Standardprodukten, die auch jeder Konkurrent genauso einfach anbieten kann wie du, ist also kein Geschäft. Weder heute noch fällt mir irgendein Zukunftsszenario ein, in dem sich das ändern könnte.</p>
<p>Aus der Perspektive des Kunden ist das übrigens eine der großen Errungenschaften des Internet: Sie zahlen dramatisch weniger Marge an den Händler und sparen so in Summe sicher Milliarden Euro durch das Internet. Klassischer Fall von &#8220;Des einen Freud ist des anderen Leid&#8221;.</p>
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		<title>Neues Projekt: OnlineMarketing.de</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange fehlte mir ein alle Themenbereiche abdeckendes deutschsprachiges Newsportal für die Online Marketing Branche. Dann fiel mir vor etwa zwei Wochen diese hübsche Domain in die Hände und ich habe kurzerhand beschlossen, selbst mal zu probieren, so etwas zu bauen. Nun ist es online und ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://onlinemarketing.de"><img src="http://thomas.promny.de/wp-content/uploads/2012/01/logo-300x65.jpg" alt="Online Marketing" title="logo" width="300" height="65" class="alignleft size-medium wp-image-722" /></a></p>
<p>Schon lange fehlte mir ein alle Themenbereiche abdeckendes deutschsprachiges Newsportal für die Online Marketing Branche. Dann fiel mir vor etwa zwei Wochen diese hübsche Domain in die Hände und ich habe kurzerhand beschlossen, selbst mal zu probieren, so etwas zu bauen. Nun ist es online und ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird und freue mich über Feedback.</p>
<p>Gleich mal angucken, liken, twittern, sharen, kommentieren, empfehlen, toll finden: <img src='http://thomas.promny.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://onlinemarketing.de">OnlineMarketing.de</a></p>
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		<title>Gründungsideen: Neue Zahlungsarten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründungstipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer Artikel zum Thema Gründungsideen von ycombinator: Neue Zahlungsarten. Ganz sicher gibt es Dinge, deren Wachstum dadurch gehemmt wird, dass es keine Möglichkeit gibt, Zahlungen für sie abzuwickeln. Und die Leute, die diese Zahlungslösungen betreiben könnnten, sehen nicht, wie viel Bedarf es dafür gäbe, weil das Wachstum zurückgehalten wird. Also hat wohl jede neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Artikel zum Thema <a href="http://thomas.promny.de/archiv/2011/12/27/innovative-aber-nicht-weltfremde-grundungsideen-von-ycombinator/">Gründungsideen von ycombinator</a>:</p>
<blockquote><p>Neue Zahlungsarten. Ganz sicher gibt es Dinge, deren Wachstum dadurch gehemmt wird, dass es keine Möglichkeit gibt, Zahlungen für sie abzuwickeln. Und die Leute, die diese Zahlungslösungen betreiben könnnten, sehen nicht, wie viel Bedarf es dafür gäbe, weil das Wachstum zurückgehalten wird. Also hat wohl jede neue Zahlungsart, die in irgendeiner Situation einfacher ist, am Ende einen viel größeren Markt als die Investoren gedacht haben. Dazu muss man sich nur PayPal ansehen. Warnung: Regulierte Branche.</p></blockquote>
<p>Auch ein Thema, in dem ich schon mal Erfahrungen gesammelt habe. Mit <a href="http://www.picopay.de/">Picopay </a>haben wir zufällig genau das versucht: Eine Micropayment-Zahlungsart für Content zu etablieren, für den es sonst keine brauchbare Zahlungsart gibt. Wir haben allerdings ziemlich schnell wieder aufgegeben, weil die regulatorische Hürden für solche Themen in Deutschland danke der <a href="http://bafin.de/">Bafin </a>leider mittlerweile extrem hoch liegen.<br />
Dennoch bin ich nach wie vor von dem Markt überzeugt: Es gibt heute keinen Markt für Contenthäppchen im Cent-Bereich. Das liegt aber nur zu einem kleinen Teil daran, dass Leute nicht bereit wären, Geld auszugeben, sondern dass die Nutzer sich für solche kleinen Beträge nicht langwierig registrieren und dann womöglich noch ein Guthabenkonto aufladen und 3 Tage warten, bis die Überweisung dort gutgeschrieben ist. So ein Micropayment müsste 1-Click sein, dann hätte es auch eine Chance.<br />
Allerdings auch bemerkenswert zu dem Thema: Das Dilemma, dass besonders einfach zu nutzende Zahlungsarten bisher auch immer sehr schnell von Abzockern missbraucht wurden, insbesondere die Dialer dürften noch vielen ein Begriff sein. Wer das Thema löst, muss also wohl auch dafür eine Lösung finden: Wie schützt man das Payment gegen solchen Missbrauch und macht es trotzdem 1-Klick-einfach?</p>
<p>Die Geschichte von dem Markt, der mit den Angeboten wächst, beschränkt sich übrigens auch nicht nur auf das Payment-Thema. Das gibt es eigentlich überall. Momentan kann man es gut am iPad sehen. Den Markt dafür gab es, auch nicht, bevor es das funktionierende Produkt gab.</p>
<p>Weitere Artikel aus der Reihe finden sich hier: <a href="http://thomas.promny.de/archiv/category/grundungstipps/">Gründungstipps</a>.</p>
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		<title>Gründungsideen: Einfache Sicherheitslösungen</title>
		<link>http://thomas.promny.de/archiv/2012/01/22/sicherheitsloesungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Promny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründungstipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer Artikel zum Thema Gründungsideen von ycombinator: Einfache Sicherheitslösungen. Anbieter wie ADT (amerikanischer Heim-Sicherheitsdienst) verlangen ein Vermögen für ihre Leistungen. Da heute Häuser und ihre Besitzer praktisch ständig mit dem Internet verbunden sind, könnte ein Startup Alternativen zusammenbauen aus günstiger, bestehender Hardware und Dienstleistungen. Mal wieder ein klassisches disruptives Thema: Ein Markt, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Artikel zum Thema <a href="http://thomas.promny.de/archiv/2011/12/27/innovative-aber-nicht-weltfremde-grundungsideen-von-ycombinator/">Gründungsideen von ycombinator</a>:</p>
<blockquote><p>Einfache Sicherheitslösungen. Anbieter wie <a href="http://www.adt.com/">ADT </a>(amerikanischer Heim-Sicherheitsdienst) verlangen ein Vermögen für ihre Leistungen. Da heute Häuser und ihre Besitzer praktisch ständig mit dem Internet verbunden sind, könnte ein Startup Alternativen zusammenbauen aus günstiger, bestehender Hardware und Dienstleistungen.</p></blockquote>
<p>Mal wieder ein klassisches disruptives Thema: Ein Markt, in dem einer oder wenige große etablierte Unternehmen relative hohe Preise für Ihre Dienstleistungen durchsetzen können. Ein Startup muss da nicht unbedingt besser als der bestehende Marktführer sein, aber könnte eine ähnliche Leistung wahrscheinlich relativ einfach viel günstiger anbieten.</p>
<p>Weitere Artikel aus der Reihe finden sich hier: <a href="http://thomas.promny.de/archiv/category/grundungstipps/">Gründungstipps</a>.</p>
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